Einführung des ÖbVI in Bayern


Im Rahmen der INTERGEO 2011 in Nürnberg haben die drei Verbände IGVB, VBI und VDV am 29.09.2011 zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Die Einladung war insbesondere an die Vermessungsingenieure gerichtet, die nicht in der bayerischen Vermessungsverwaltung beschäftigt sind. Rund 100 Vermessungsingenieuren konnte so das Konzept zur Einführung des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs für das Liegenschaftswesen (ÖbVI) vorgestellt werden. Die Moderation der Veranstaltung wurde von Ing. grad. Gert Karner übernommen, der durch langjähriges berufsständisches Engagement tief in diesem Thema verankert ist.

Dipl.-Ing. Michael Zurhorst, Präsident des BDVI, bot in einem Impulsvortrag seine Unterstützung an, um in konstruktiven internen Dialogen mit der bayerischen Vermessungsverwaltung das Ziel der einvernehmlichen Einführung des ÖbVI in Bayern zu erreichen. Die Einführung des ÖbVI in Bayern wird auch dazu beitragen, mehr Studenten für die Geodäsie zu gewinnen. Außerdem ist die Mitwirkung des Freien Berufes in der Katastervermessung für die Einheitlichkeit des Berufsbildes auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene immens wichtig. Den ÖbVI wird es für die Vermessungsingenieure in Bayern nicht zum Nulltarif geben, sondern es werden Qualifikationen durch Weiterbildungen durchgeführt werden müssen. Bei der Einführung des ÖbVI in Bayern könnten alle bayerischen Vermessungsingenieure mit den entsprechenden Voraussetzungen daran teilnehmen. Der BDVI bietet hier Hilfestellung aus seiner Erfahrung bei der Einführung des ÖbVI in den neuen Bundesländern an.

Dipl.-Ing. Thomas Fernkorn, Präsident des IGVB, stellt das Positionspapier vor, das von der Troika aus IBVB, VDV und VBI in Bayern erarbeitet wurde. In dem Positionspapier wird ein Weg aufgezeigt, wie eine Bestellung zum ÖbVI für alle interessierten Vermessungsingenieure in Bayern möglich ist, auch wenn sie die üblichen Voraussetzungen (2. Staatsexamen oder mehrjährige Verwaltungserfahrung) nicht erfüllen. Nach Vorstellung der Verbände soll der interessierte Personenkreis in einer Übergangszeit durch entsprechende Weiterbildung die Möglichkeit zur Qualifikation zum ÖbVI erlangen können. Das Positionspapier belegt, dass der Freie Beruf mit diesem Konzept zur Einführung des ÖbVI in Bayern gerüstet ist.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung und das vollständige Impulsreferat können Sie hier herunterladen:

Infoveranstaltung_ÖbVI_in_Bayern.pdf (549.1 kb)

 Impulsreferat_ÖbVI_Bayern.pdf (25.7 kb)

 Zurhorst.jpg (240.3 kb)

 Fernkorn.jpg (225.9 kb)

 Präsidenten.jpg (678.7 kb)

 Zuhörerschaft.jpg (523.1 kb)

 

 

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